Wende im Kachelmann-Prozess

Jetzt, nach den Vorwürfen der Vergewaltigung, haben zwei Rechtsmediziner neue Zweifel an den Aussagen der Ex-Geliebten vorgetragen. Alice Schwarzer hingegen wurde nicht befragt, da diese die Aussage verweigerte. Jörg Kachelmanns Ex-Geliebte beschuldigt den Moderator, sie vergewaltigt und mit einem Messer bedroht zu haben. Kachelmann bestreitet dies.

Rechtsmediziner Rainer Mattern bestätigte gegenüber dem Landgericht, dass deutliche Spuren von Hautpartikeln an der Klinge des Messers gewesen sein müssen, die Kachelmann seiner Geliebten an den Hals gedrückt haben soll. Dies war aber nicht der Fall. Auch der Rechtsmediziner Markus Rothschild äußert Bedenken gegen diese Tatversion der Ex-Geliebten.

Nach Ermessen der Rechtsmediziner müssten die Verletzungen am Hals vom Rücken der Klinge verursacht worden sein. Nach Aussage von Rothschild hätte zumindest eine DNA-Spur der Ex-Geliebten darauf befindlich sein müssen. Da dort keine DNA zu finden ist, kommen Zweifel auf. Auch können die Spuren nicht aufgrund einer Berührung des Messers durch die Ex-Geliebte verloren gegangen sein. Weiterhin passen die Schnittverletzungen an Bauch, Oberschenkel und Unterarm sowie die Hämatome am Oberschenkel nicht zu dem geschilderten Ablauf der Tat. Es sieht viel mehr nach einer Selbstverletzung aus.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Angelegenheit weiter entwickelt.

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